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Eric Mirbach — Incidentals

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Konzept

In seinen Incidentals widmet sich Eric Mirbach der Skateboardszene – oder vielmehr deren Anhängern und ihren Geschichten. In den ausnahmslos in s/w gehaltenen Fotografien manifestiert sich der bildliche Widerhall des fundamentalen Selbstverständnisses von Skateboardern weltweit: Skateboarding ist kein Sport, es ist eine Lebenseinstellung. Erics Bilder sind eine Hommage an jene, die sich täglich der Welt vor ihrer Haustüre stellen, mit dem Skateboard als Bindeglied, als Leidenschaft. Seine Bilder senden an den Betrachter, was Skateboarding für die Aktiven bedeutet: Wut, Freude, Schmerz, Freiheit, Individualität sowie Arbeit an sich und seiner Umwelt. Das Lebensgefühl und die Ästhetik Skateboardings kann auch abseits des schieren Akt des Skatens visuell dokumentiert werden. So wie Skateboarding sich selbst nicht nur als Sport versteht, beschränkt sich auch die dazugehörige Fotografie nicht nur auf die reinen Sportaufnahmen sondern widmet sich auch vermeintlichen Nebensächlichkeiten – im Terminus der Skateboardmagazine „Incidentals“ genannt. Diese Fotografien sind im Kontrast zum „Action Shot“ vergleichbar leise, aber letztlich nicht minder kraftvoll, zeugen sie doch eindrucksvoll von Konzentration, von Wut und Freude, von Schmerz und Ausgelassenheit, vom Hadern mit sich selbst genau so wie von Entschlossenheit, von vor Jugendlichkeit strotzender, unkanalisierter Kraft und von dem grenzenlosen Gefühl, sich auf einem Brett mit vier Rollen zu bewegen.

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Informationen

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