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Clemens Behr — Avalanche

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Konzept

In Bildern gesprochen würde die hier angewandte Verwandlung alltäglicher Räume einer Lawine gleichen. Durch einen punktförmigen Anriss und durch eine anschließende Kettenreaktion wächst die Lawine. Durch das Hinzufügen von Objekten und durch das Spiel mit gegebenen Formen und Farben wird der Raum bis hin zur Unkenntlichkeit visuell in seine Einzelteile zerlegt und neu gegliedert. Nach dem völligen Chaos im Raum schmilzt die Lawine und der Ort kehrt wieder in seinen Ursprungszustand zurück. Es bleiben lediglich ein paar Schönheitsfehler und Arbeitsspuren. Für die angesetzte Ausstellung dieser Raum-Defragmentierung ist ein solcher bildhafter Erdrutsch kurz eingefroren. Er wird aber mit jeder Aktion durch den Betrachter selber wieder in Bewegung gesetzt. So schrieb auch Gordon Matta Clark, „Eine Skulptur kann nie konstant bleiben. Sie verändert sich immer auch mit dem Standpunkt und der Sicht des Betrachters“.

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Informationen

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